Aktueller Sicherheitshinweis:

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Steuerarten im Überblick

Abgeltungsteuer und das Kirchensteuerabzugverfahren

Abgeltungsteuer
Die Abgeltungsteuer ist eine Form der Einkommensteuer, die seit dem 1. Januar 2009 auf Einkünfte aus Kapitalvermögen (§ 20 EStG) erhoben wird.

Der Abgeltungsteuersatz beträgt pauschal 25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer.

Betroffen von der Abgeltungsteuer sind:


a) Einkünfte aus Kapitalvermögen, insbesondere Zinserträge aus Geldeinlagen bei Kreditinstituten

  • Kapitalerträge aus Forderungspapieren
  • Dividenden
  • Erträge aus Investmentfonds
  • Erträge aus Zertifikaten


b) Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften, insbesondere

  • Wertpapiere
  • Investmentanteile
  • Beteiligung an Kapitalgesellschaften
  • Jedoch keine Immobilien


Weiterführende Informationen zu den Auswirkungen der Abgeltungsteuer auf die verschiedenen Wertpapierarten erfahren Sie hier.

Kirchensteuer

Hinweis zum automatisierten Kirchensteuerabzugsverfahren

Bis zum 31.12.2014 hatten Sie als Privatanleger die Möglichkeit zu wählen, die Kirchensteuer auf Kapitalerträge von Ihrem Kreditinstitut einbehalten und abführen zu lassen oder dies über Ihre Einkommensteuererklärung zu veranlassen. Dieses Wahlrecht ist zum 01.01.2015 entfallen.


Seit dem 01.01.2015 sind die Kreditinstitute gesetzlich verpflichtet, für alle Kunden die Religionszugehörigkeit jährlich im Zeitraum vom 01.09. bis 31.10. beim Bundeszentralamt für Steuern zu erfragen und danach den Kirchensteuerabzug vorzunehmen (§ 51a Abs. 2c Nr.3 EStG). Die Abfrage erfolgte erstmalig in 2014.


Sofern Sie die Kirchensteuer nicht von uns, sondern von dem für Sie zuständigem Finanzamt erheben lassen möchten, können Sie der Weitergabe Ihrer Religionszugehörigkeit widersprechen. Der Widerspruch muss mittels eines amtlichen Vordrucks erfolgen (§ 51 Absatz 2c und 2e Einkommensteuergesetz (EStG)) und ausgefüllt und unterschrieben auf dem Postweg an das BZST geschickt werden. Der Widerspruch gilt für alle am Abzugsverfahren beteiligten Kreditinstitute.

Der Vordruck steht auf www.formulare-bfinv.de unter dem Stichwort "Kirchensteuer" bereit.

Sollten Sie Widerspruch einlegen, erfolgt kein Kirchensteuerabzug seitens des Kreditinstituts. Infolgedessen ist das Bundeszentralamt für Steuern gesetzlich verpflichtet, Ihr zuständiges Finanzamt über den Widerspruch zu informieren und Ihren Namen und Ihre Anschrift als Steuerpflichtigen anzugeben. Das Finanzamt wird Sie daraufhin auffordern eine Steuererklärung mit der Anlage KAP abzugeben, damit die Kirchensteuer vom Finanzamt erhoben werden kann.

Hinweis:
Die Rechtsgrundlagen können sich ändern. Diese Ausführungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ersetzen keine Steuer- oder Rechtsberatung. Die konkrete steuerliche Behandlung hängt von Ihren persönlichen Verhältnissen ab. Für Details fragen Sie Ihren Steuerberater.