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Zertifikate

Ein Überblick

Was sind Zertifikate?

Zertifikate sind rechtlich Inhaberschuldverschreibungen, zählen zu den strukturierten Finanzprodukten und verbriefen einen Rückzahlungsanspruch in Abhängigkeit eines Basiswertes (wie z. B. eine Aktie oder einen Index), der in der Regel an einem Fälligkeitstag gilt. Sie ermöglichen eine Nachbildung verschiedenster Investitionsstrategien. Der Kursverlauf sowie die Chancen und Risiken hängen dabei sehr stark vom jeweiligen Typ ab. Bitte beachten Sie den Risikohinweis.

 

Zertifikate werden oft im Rahmen einer Zeichnungsfrist emittiert. Daneben gibt es auch Produkte, wie Discount-, Bonuszertifikate oder Aktienanleihen, mit einem direkten Börsenlisting am so genannten Sekundärmarkt. Am deutschen Zertifikatemarkt sind aktuell rund 220.000 Produkte notiert, was die Übersichtlichkeit und die Produktauswahl deutlich erschwert.

 

Bei einigen Zertifikaten wird die Rückzahlung durch Partizipationsquoten ermittelt, einer Art Gewinnbeteiligung. Je nach Quote kann somit Ihre Teilnahme am Gewinn des Basiswertes schwanken.

 

Ein Beispiel: Beträgt die Partizipationsquote 50 %, erhalten Sie von 10,- Euro Kursgewinn des Basiswertes 5,- Euro. Partizipationsquoten werden häufig bei der Konstruktion von Garantiezertifikaten genutzt.

Sind Zertifikate die richtige Anlageform für mich?
Grundsätzlich können Zertifikate eine interessante Anlagealternative sein. Sie eignen sich besonders für Anleger mit viel Erfahrung. Wer eigenständig Zertifikate handeln möchte, sollte sich laufend intensiv mit den jeweiligen Märkten und den dem Zertifikat zugrundeliegenden Basiswert beschäftigen und sich sowohl über Chancen, als auch über Risiken zu diesem Basiswert, sowie dem Emittenten des Zertifikats bewusst sein. Dabei ist Vorsicht geboten, je nach Wahl des Basiswertes und des Emittenten variieren die Chancen und Risiken stark.

Hier finden Sie einen allgemeinen Überblick zu grundlegenden Vor- und Nachteilen von Aktien aus Anlegersicht:

Vorteile:

Vielfalt: Es gibt für Zertifikate eine große Auswahl an Emittenten und Basiswerten mit unterschiedlichen Ausstattungen.

 

Transparenz: Durch die Abbildung eines zugrundeliegenden Basiswerts sind die Wertentwicklungen von Zertifikaten einfach nachvollziehbar.

 

Verfügbarkeit: Zertifikate werden auch über die Börsen gehandelt und sind in der Regel täglich liquide handelbar

 

Kostenstruktur: Keine Ausgabeaufschläge, die die zu erwartende Rendite beeinflussen.

Nachteile:

Kursrisiko: Zertifikate sind während der Laufzeit Markteinflüssen (z.B. Basiswertentwicklung, Zinsniveau, Volatilität, Bonitätseinschätzung des Emittenten) unterworfen. Kursverluste sowie der Verlust des eingesetzten Kapitals sind möglich. Die Wertentwicklung von Zertifikaten kann deutlich von der jeweiligen Basiswertentwicklung abweichen

 

Insolvenz: Zertifikate sind Inhaberschuldverschreibungen und unterliegen nicht der Einlagensicherung. Bei einem Ausfall des Emittenten kann es daher unabhängig von der jeweiligen Basiswertentwicklung zu Verlusten - bis hin zu Totalverlusten - kommen.

 

Beschränkter Ertrag: Die Ertragschancen können je nach Art begrenzt sein

 

Welche Arten von Zertifikaten gibt es?
Hier finden Sie Erklärungen zu gängigen Arten von Zertifikaten mit Praxisbeispielen.

1. Bonus-Zertifikate
Bonuszertifikate verfügen über eine Barriere und einen Bonuslevel. Solange die Barriere während der Laufzeit nicht berührt oder unterschritten wird, zahlt das Zertifikat am Laufzeitende mindestens das Bonusniveau aus. D. h. auch in Seitwärtsmärkten oder sogar bei leicht fallenden Kursen können Anleger mit Bonuszertifikaten eine attraktive Rendite erwirtschaften. Wichtig ist dabei, dass Gewinne über den Bonuslevel hinaus voll ausbezahlt werden.

 

Wird die Barriere während der Laufzeit allerdings nur einmal berührt oder unterschritten, entfällt der Anspruch auf die Bonuszahlung und das Zertifikat spiegelt den Kursverlauf des Basiswertes wider.

 

Die Fakten im Überblick:

  • Reduziertes Risiko durch Sicherheitspuffer
  • Keine Gewinnbegrenzung bei steigenden Kursen
  • Gewinnchancen bei leicht fallenden oder seitwärts tendierenden Kursen durch eingebautes Bonusniveau
  • Anleger trägt Kurs- und Emittentenrisiken (siehe Basiswissen)

 

Beispiel: Zu Beginn der Laufzeit werden sowohl die Barriere als auch das Bonusniveau festgelegt. In unserem Beispiel liegen die Barriere bei 85 % und das Bonusniveau bei 110 %. Sollte der Kurs während der Laufzeit nicht 15 % oder mehr verlieren, erhalten Anleger am Laufzeitende mindestens 110 % des eingesetzten Kapitals.

 

Steigt der Kurs über das Bonusniveau von 110 % werden die anfallenden Gewinne aber nicht begrenzt, sondern in vollem Umfang ausbezahlt. Befindet sich die Aktie am Laufzeitende bei 120 % des Ausgangsniveaus, erhält der Anleger genau diese 120 %. Nur wenn die Barriere berührt oder unterschritten wird, entfallen Barriere und Bonus, wodurch sich das Zertifikat wie der Basiswert verhält.

2. Discount-Zertifikate
Kauft ein Anleger Discount-Zertifikate, profitiert er von einem ermäßigten Kaufpreis gegenüber einem direkten Investment in eine Aktie oder einen Index. Dem steht ein begrenzter Gewinn gegenüber, der sich aus dem Cap (Gewinnobergrenze) ergibt. Kurssteigerungen des Basiswertes über den Cap hinaus werden vom Discount-Zertifikat nicht nachvollzogen. Demnach zahlt ein Discount-Zertifikat am Laufzeitende im besten Fall den Cap aus.

 

Sollte der Kurs des Basiswerts unter das Ausgangsniveau fallen, erleidet das Zertifikat aufgrund des Discounts einen geringeren Verlust als das Direktinvestment. Nur im Falle eines Totalverlustes im Basiswert würde auch das Zertifikat wertlos verfallen.

 

Die Fakten im Überblick:

  • Kauf von Aktien und Indizes mit einem Preisabschlag
  • Preisnachlass beim Kauf entspricht einem Sicherheitspuffer
  • Attraktive Renditen auch bei seitwärts tendierenden Märkten möglich
  • Anleger trägt Kurs- und Emittentenrisiken (siehe Basiswissen)

 

Beispiel: Ein Discount-Zertifikat mit einem Cap von 100,- Euro kostet 80,- Euro, wobei sein Basiswert (z. B. eine Aktie) zu 90,- Euro gehandelt wird. Der Rabatt bzw. Discount beträgt daher 10,- Euro. Sollte der Basiswert am Laufzeitende zum gleichen Kurs notieren, erzielen Anleger mit dem Zertifikat eine Seitwärtsrendite von 12,5 % (Anstieg von 80,- Euro auf 90,- Euro). Steigt der Basiswert über 100,- Euro, begrenzt das Discount-Zertifikat die Auszahlung auf die Gewinngrenze. Daraus ergibt sich ein maximaler Gewinn von 20- Euro bzw. eine maximale Rendite von 25 %.

3. Garantie-Zertifikate
Insbesondere für den Vermögensaufbau und die Altersvorsorge ist es wichtig, auf riskante Spekulationen zu verzichten. Garantie-Zertifikate erfüllen die Anforderung des Kapitalerhalts in vollem Umfang. Ihren Namen tragen die Zertifikate somit zu Recht. Am Ende der Laufzeit wird mindestens das eingesetzte Kapital zurückbezahlt. Dies gilt nicht bei Insolvenz des Emittenten, bitte beachten Sie dazu die Erläuterung zu "Insolvenz" unter "Nachteile". Darüber hinaus erzielt das Garantie- Zertifikat eine nach oben begrenzte Rendite, die z. B. von der Wertentwicklung eines Aktienindex abhängig ist. Die Bedingungen und Konditionen zu denen die Rendite errechnet wird, können sich allerdings sehr unterschiedlich gestalten.

 

Oft sichern Garantie-Zertifikate nicht nur das eingesetzte Kapital, sondern auch eine Mindestverzinsung zu.

 

Die Fakten im Überblick:

  • 100 % Kapitalrückerstattung zum Laufzeitende durch den Emittenten abzgl. Transaktionskosten
  • Oft mit Mindestverzinsung versehen
  • Vielfältige Ausgestaltungen kommen unterschiedlichen Anlegerwünschen entgegen
  • Anleger trägt Kurs- und Emittentenrisiken (siehe Basiswissen)

 

Beispiel: Ein Garantie-Zertifikat sichert 100 % Kapitalerhalt zum Laufzeitende zu. D. h. Anleger erhalten am Laufzeitende mindestens ihr eingesetztes Kapital (Nominalbetrag). Bitte beachten Sie den Ausnahmefall "Insolvenz". Außerdem stellt es eine Rendite in Abhängigkeit eines Index in Aussicht. Wenn die Partizipationsrate 25 % beträgt, erhält der Anleger bei Rückzahlung zusätzlich ¼ der Kursgewinne des Basiswertes. Gewinnt dieser bis zum Laufzeitende 40 %, errechnet sich somit für das Zertifikat eine Rendite von 10 % (40 % × ¼).  

Wie kann mir die Volkswagen Bank helfen?
Wer sein Vermögen breiter streuen und mangels Erfahrung oder Zeit professionellen Experten die Auswahl der Anlageentscheidungen überlassen möchte, der investiert eher indirekt mit Investmentfonds als eigenständig mit Zertifikaten.

 

Der Markt der Investmentfonds ist sehr umfangreich: In 2015 gab es weltweit ca. 100.000 verschiedene Investmentfonds1. Um bei so viel Auswahl den Überblick zu behalten, erstellen wir zusammen mit unserem Partner Scope Analysis GmbH eine TopFonds-Liste. Ein umfassendes Fondsangebot sorgt dafür, dass für nahezu jeden Anlegertyp ein Fonds mit einem passenden Risikoprofil vorhanden ist. Dabei sind wir nicht an eine bestimmte Fondsgesellschaft gebunden. Hier finden Sie die Auswahl vorausgewählter TopFonds .

 

Auch bei der Auswahl des für Sie passenden TopFonds bietet die Volkswagen Bank Ihnen gerne Unterstützung an. Lassen Sie sich von uns telefonisch professionell und neutral beraten, wir helfen Ihnen gern.

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Risikohinweis:
Alle Angaben dienen nur der Unterstützung Ihrer selbstständigen Anlageentscheidung und stellen keine Anlageberatung oder -empfehlung der Volkswagen Bank dar. Die dargestellten Produktinformationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit. Maßgeblich sind allein die Anlage/ Emissionsbedingungen gem. den in deutscher Sprache erhältlichen gesetzlichen Verkaufsunterlagen, die Sie auf der Website der Anlagegesellschaft sowie unserer Website einsehen und ausdrucken können oder in Schriftform bei der Anlagegesellschaft (Emittenten, Kapitalanlagegesellschaft, Beteiligungsgesellschaft) oder kostenlos auch von Ihrer Volkswagen Bank erhalten. Bitte lesen Sie den Verkaufsprospekt sorgfältig, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen. Die Volkswagen Bank erhält von der BNP Paribas S.A., von der die DAB eine eingetragene Marke ist, in Abhängigkeit der Aktivitäten im Depot Provisionen in Form von Ausgabeaufschlägen, Bestandsvergütungen (jeweils bis zu 100 %), anteilige Transaktionskosten und etwaige Depotgebühren. Einzelheiten erfahren Sie kostenfrei auf Anfrage und finden Sie unter www.volkswagenbank.de/depot-konditionen. Dadurch kann die Beratung beeinflusst werden. Historische Wertentwicklungen lassen keine Rückschlüsse auf zukünftige Wertentwicklungen zu. Die Wertentwicklung kann negativ verlaufen, sodass ein Verlustrisiko besteht. Die steuerliche Behandlung hängt von Ihren persönlichen Verhältnissen ab und kann künftigen Änderungen unterworfen sein.

  1. Quelle: 2016 Investment Company Fact Book, S. 238